Gibt es den sicheren Arbeitsplatz?

Von der Wirtschaftskrise werden mittlerweile viele Branchen betroffen. Während es nach einer aktuellen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach unter deutschen Beschäftigten einige Branchen besonders hart trifft, gibt es aber auch solche, in denen sich die Auftrags- und Beschäftigungssituation relativ stabil zeigt: Am drastischsten wirkt sich die Krise bei Unternehmen der Automobil- und Zuliefererbranche, der Metallindustrie und des Maschinenbaus aus, die stärker als andere Branchen von internationalen Märkten und vom Export abhängig sind. Weniger, aber dennoch zu einem beachtlichen Teil leiden Unternehmen im Handwerk, in der Bauwirtschaft und im Handel. Am wenigsten betroffen sind dagegen das Sozial- und Gesundheitswesen, der öffentliche Dienst und die private Dienstleistungsbranche, die Beschäftigten nach wie vor relativ sichere Arbeitsplätze bieten können. Insbesondere die Dienstleistungsbranche der Singlebörsen/Partnervermittlungen/Dating Agencies schlagen entgegen dem Konjunktur Barometer aus. Diese in allen Ländern zu beobachtende Tatsache, hat damit zu tun, dass insbesondere in Krisenzeiten die Partnerschaft und die eigene Familie in den Vordergrund aller Aktivitäten rücken. Dazu kommt, dass bedingt durch die eigene Kontaktarmut, viele Menschen gar nicht in der Lage sind, eine Partnerschaft zu finden. Moderne Partnervermittler sind heute Dienstleister, die mit Erfahrung oder wissenschaftlichen Methoden überprüfen, wer überhaupt zum Menschen auf Partnersuche passt.

Krisensichere Jobs auch im Bereich der IT-Dienstleistungen

Krisensicherheit gilt auch speziell für IT-Fachkräfte. Zwar wurden dem Adecco Stellenindex zufolge im ersten Halbjahr 2009 fast 50 Prozent weniger Stellen im Bereich IT-Dienstleistungen ausgeschrieben, weil infolge von Finanzierungsschwierigkeiten und beschränkter Kreditvergaben durch Banken auch die Budgets für die Entwicklung innovativer Technologien geschrumpft wurden. Da aber vor der Krise das Stellenangebot bei Hersteller- und Anwenderunternehmen jedoch deutlich größer war als die Zahl der in Frage kommenden Bewerber, bleibt der Fachkräftemangel (v. a. an Akademikern) nach Angaben des Branchenverbands BITKOM e. V. in einem Drittel der Unternehmen weiterhin bestehen. Aktuell besonders gefragte IT-Berufe sind laut Computerworld Inc. Programmierer und Softwareentwickler (v. a. SAP-Experten), Helpdesk- und Support-Mitarbeiter, IT-Projektmanager und Netzwerk-Spezialisten.

Über den Irrglauben, die Festanstellung sei sicher

Um den Ursprung der Glorifizierung von Festanstellungen zu verstehen, muss man ein wenig in der Zeit zurück reisen – in eine Ära, in der erfolgreiche Selbstständigkeit und Unternehmensgründungen noch den Menschen vorbehalten waren, die ausreichend Eigenkapital mitbrachten oder aus wohlhabenden Unternehmerfamilien stammten. In dieser Epoche, die längst der Vergangenheit angehört, wurde man in das Unternehmertum hineingeboren oder eben nicht. Man hatte also die Wahl, als Selbstständiger täglich ums Überleben zu kämpfen oder am Wochenende ein regelmäßiges (meist geringes) Einkommen in seiner Lohntüte vorzufinden. Die sichere Variante war schlichtweg die Festanstellung. Heute stellt sich jedem Menschen im Berufsleben die Frage: Ist Sie das immer noch? Was ist wirklich die sicherere Variante? Haben sich die Grenzen nicht deutlich genug verschoben, um ein Umdenken auszulösen? Selbstständigkeit ist heutzutage nicht mehr mit großen Risiken behaftet. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, mit einem sehr kleinen Startbudget sein eigenes Business zu starten und im digitalen Zeitalter finden sich zahlreiche Hilfsmittel, um einem diesem Schritt zu erleichtern.

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